Diakonisches Werk der EKD e.V. - Monatliche Infos aus Diakonie und Kirche
 
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Ausgabe 1
24. Januar 2012
Sehr geehrte Damen und Herren,

das Jahr beginnt mit einem Funkeln. Ab sofort gibt es die neuen Wohlfahrtsmarken zu kaufen. Motiv dieses Jahr: Rubin, Smaragd und Saphir, die bei näherem Hinsehen glitzern. Der Erlös kommt der Arbeit der Wohlfahrtsverbände zugute.

Mehr dazu in diesem Newletter. Wie immer hoffen wir, für Sie und Ihre Arbeit ist etwas Neues und Interessantes dabei. Aktuelle Informationen finden Sie außerdem auf diakonie.de und unserer Facebook-Seite www.facebook.com/diakonie. Gern können Sie uns dort oder auch per Mail Ihre Wünsche und Anregungen schreiben.

Mit den besten Wünschen für 2012

Stephan Röger und Ulrike Pape





Inhalt dieser Ausgabe

Aus dem Bundesverband
Diakonie und Welt
Termine
 
 

Aus dem Bundesverband




Dr. Jörg Kruttschnitt

Vorstand wieder komplett
Mit dem Dienstantritt von Dr. Jörg Kruttschnitt zum 01. Januar 2012 ist der Vorstand des Diakonischen Werkes der EKD wieder komplett besetzt. Im Vorstand verantwortet er die Bereiche Wirtschaft und Verwaltung.
Bei seiner Berufung durch den Diakonischen Rat erklärte Diakonie-Präsident Johannes Stockmeier: "Gemeinsam mit Vizepräsidentin Cornelia Füllkrug-Weitzel, dem sozialpolitischen Vorstand Maria Loheide sowie den zukünftigen Vorstandskollegen des Evangelischen Entwicklungsdienstes Tilman Henke und Claudia Warning sind wir nun für die aktuellen politischen Herausforderungen bestens gerüstet."

Neben den politischen Aufgaben steht in diesem Jahr auch der Umzug des Diakonischen Werkes der EKD von Stuttgart und der des Evangelischen Entwicklungsdienstes von Bonn nach Berlin auf der Agenda. Damit verbunden sind wichtige Weichenstellungen.

Dr. Kruttschnitt kennt diese Herausforderungen. Erfahrungen bringt er mit aus seiner Vorstandstätigkeit im Diakonischen Werk Bayern und der Arbeit in der Diakonischen Konferenz auf Bundesebene.

Zu Beginn seiner Tätigkeit erklärte er: "Für ihre Arbeit brauchen diakonische Einrichtungen und ihre Mitarbeitenden gute politische, rechtliche und wirtschaftliche Rahmenbedingungen. Sich darum zu kümmern, sind wir ihnen schuldig."

 Pressemeldung zur Berufung von Dr. Kruttschnitt






Fonds "Heimerziehung" gestartet
Seit 1. Januar 2012 gibt es für ehemalige Heimkinder Mittel aus dem „Fonds Heimerziehung in der Bundesrepublik Deutschland in den Jahren 1949 bis 1975“ (Fonds „Heimerziehung West“) von Bund, Ländern und Kirche.
Insgesamt stehen 120 Millionen Euro zur Verfügung, die jeweils zu einem Drittel von Bund, Ländern und Kommunen sowie katholischer und evangelischer Kirche und deren Wohlfahrtsverbänden und den Orden erbracht werden. Diakonie-Präsident Johannes Stockmeier betonte, dass die Diakonie sich frühzeitig für die Einrichtung dieses Fonds eingesetzt habe, um ihren Teil der Verantwortung für das erlittene Leid der Heimkinder zu übernehmen.

Anlauf- und Beratungsstellen in den westdeutschen Bundesländern und Berlin beraten Betroffene und ermitteln den konkreten Hilfebedarf. Für Betroffene aus Säuglings-, Kinder- und Jugendheimen sowie Jugendwerkhöfen der DDR ist geplant, bis zum Sommer 2012 entsprechende Regelungen und Grundlagen zu schaffen.

Unter fonds-heimerziehung.de gibt es ausführliche Informationen zum Fonds, zur Antragstellung und zu den Zuständigkeiten der Beratungsstellen. Ein kostenloses Infotelefon gibt Auskunft über die zuständige Beratungseinrichtung: 0800 1004900 (montags: 8 Uhr bis 14 Uhr dienstags, mittwochs, freitags: 16 Uhr bis 22 Uhr und sonntags: 14 Uhr bis 20 Uhr).

 Mehr Informationen auf diakonie.de
 

Diakonie und Welt






Wohlfahrtsmarken 2012: Edelsteine per Post
"Wahre Werte" ist das Kampagnenmotto für die neuen Wohlfahrtsmarken, die im Januar vorgestellt wurden. Dafür stehen die drei Motive Rubin, Smaragd und Saphir.
Edelsteine sind seit jeher Inbegriff von Kostbarkeit und Unvergänglichkeit. Beim Bewegen der Marken in rot, grün und blau entsteht der Eindruck von echtem Schliff - durch die Veredelung mit Iriodin-Lack auf den Briefmarken im Wert von 55 + 25 Cent für den Standardbrief, 90 + 40 Cent für den Kompaktbrief und 145 + 55 Cent für den Großbrief. Der wahre Wert der Marken verbirgt sich hinter dem "Plus": Die Erlöse aus dem Verkauf fließen in die soziale Arbeit von AWO, Caritas, Paritätischem Wohlfahrtsverband, DRK, Diakonie und der Zentralwohlfahrtsstelle der Juden in Deutschland.

Unter wohlfahrtsmarken.de/umfrage gibt es eine Umfrage, welches der drei neuen Markenmotive mit Edelsteinen am besten gefällt. Bisher liegen alle drei gleichauf.

 Mehr Informationen auf diakonie.de






Krisendienst bei Suizidgefahr: Zeit gewinnen, Brücken bauen
Etwa 10.000 Menschen nehmen sich jedes Jahr in Deutschland das Leben. Suizidgefährdeten und ihren Angehörigen bietet „Horizont“ in Regensburg Hilfe, dies professionell und unbürokratisch.
Diakonie und Caritas haben den Krisendienst vor fast 25 Jahren gegründet. In einer Reportage auf diakonie.de wird die Geschichte einer Frau erzählt, die nach dem Suizid ihres Ehemanns in ein tiefes Loch fällt und sich selbst das Leben nehmen möchte. Kein Einzelfall. Angehörige sind häufig selbst suizidgefährdet. Für sie gründete der Krisendienst "Horizont" zusätzlich eine eigene Gruppe, in der Angehörige Unterstützung und Entlastung finden.

 Artikel auf diakonie.de






Aus dem Leben einer Diakonisse: "Frei, anderen zu helfen"
Vor rund 175 Jahren gründete der evangelische Pfarrer Theodor Fliedner die Diakonissenanstalt Kaiserswerth.
Erstmals lebten dort junge, unverheiratete Frauen in einer Glaubens- und Dienstgemeinschaft zusammen und kümmerten sich um Menschen, die Hilfe benötigten. Seither prägen die Diakonissen das Bild der Diakonie in Deutschland. Eine der Damen mit Rüschenhäubchen ist Schwester Heidrun Sigmund. Seit 32 Jahren lebt und arbeitet die 66-Jährige im Diakonissenmutterhaus Luise-Henrietten-Stift in Lehnin. Warum sie Diakonisse "mit ganzem Herzen" wurde, lässt sich in ihrem Portrait auf diakonie.de nachlesen.

 Artikel auf diakonie.de




Fantasie des Glaubens

"Fantasie des Glaubens" gesucht
Haben Sie frische und kreative Ausdrucksformen gemeindlichen Lebens entwickelt, fantasievolle Projekte im Internet oder in einem sozialen Netzwerk verankert, die Region neu in den Blick genommen oder einfach ein kreatives Veranstaltungsformat für eine bestimmte Zielgruppe entwickelt?
In vollem Gange ist die Bewerbungsphase für den Förderpreis "Fantasie des Glaubens" der Arbeitsgemeinschaft Missionarische Dienste (AMD). Noch bis zum 30. April 2012 können Sie sich online unter www.fantasie-des-glaubens.de bewerben. Es werden Preisgelder in Höhe von 12.000 € vergeben. Die Schirmherrschaft hat der EKD-Ratsvorsitzende, Präses Nikolaus Schneider, inne.

 mehr Informationen




dreieckiger Kugelschreiber

Diakonie-Shop: Produkt des Monats
Kugelschreiber dreieckige Kontur
In diesem Monat stellen wir Ihnen unseren dreieckigen Kugelschreiber vor. Das Besondere an ihm: er liegt erstaunlich gut in der Hand! Außerdem haben wir auf hochwertige Materialien und Schreibqualität gesetzt. Vollständig in der Schweiz produziert. Mine in Blau.

Art.-Nr. 619 102 320
Preis: 0,60 EUR (inkl. 19% MwSt. zzgl. Versand)

Bestellung unter 0711 2159-777 oder über den Webshop der Diakonie.
 

Termine





2. und 3.2.2012
Forum und Tagung: "Wie viel Kirche braucht die Stadt?"
Im ökumenischen Kooperationsprojekt "Kirche findet Stadt" gestalten 120 Gemeinden, Quartiere und Stadtteile ihr nachbarschaftliches Zusammenleben in oft schwierigen Gebieten und leisten aus christlicher Motivation heraus ihren spezifischen Beitrag für das Gemeinwesen. Kirche mischt sich ein und gestaltet mit, wenn sich Behinderten- und Altenhilfe, aber auch Kindertagesstätten in die Stadtteile hinein öffnen. Sie entwickeln sich zu Zentren der Begegnung und der Zusammenarbeit.

Das Kooperationsprojekt "Kirche findet Stadt" wird im Rahmen der Nationalen Stadtentwicklungspolitik im Bundeverkehrsministerium bis März 2013 gefördert. Das Ziel ist es, eine breite Diskussionsplattform für das kirchliche Handeln in Stadt und Land aufzubauen. Beim Forum und bei der Tagung "Wie viel Kirche braucht die Stadt?" soll das Verhältnis von Kirche und Stadt mit Vertretern aus Politik und Kirche diskutiert werden.

Termin: 2. und 3. Febuar 2012
Ort: Auftaktveranstaltung: Französische Friedrichstadtkirche (Französischer Dom), Gendarmenmarkt 5, Berlin-Mitte.
Tagung: Evangelische Bildungsstätte auf Schwanenwerder, Inselstr. 27 - 28, 14129 Berlin-Nikolassee
Anmeldung: bis 26. Januar 2012

 Mehr Informationen und Anmeldung




Jahresempfang 2010
10.2.2012
Diakonie Bundesverband: Jahresempfang
In das Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung lädt das Diakonische Werk der EKD zu seinem Jahresempfang ein. Im Mittelpunkt steht das Jahresthema des Diakonie-Bundesverbandes: "Altern in der Mitte der Gesellschaft"

Termin: 10.02.2012
Ort: Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung, Berlin

weitere Informationen sind erhältlich über das Präsidialbüro:
Telefon (030) 83001-111
E-Mail: praesidialbereich@diakonie.de

 mehr Informationen




Kinder
16.02.2012
Das Bundeskinderschutzgesetz
Der Bundesverband Diakonie möchte Sie zeitnah über die Neuregelungen des am 22. Dezember 2011 inkraftgetretenen Kinderschutzgesetzes und dessen Bedeutung informieren.

Termin: 16.02.2012
Ort: Diakonisches Werk der EKD, Reichensteiner Weg 24, 14195 Berlin
Anmeldung: Bitte melden Sie sich bis zum 08. Februar 2012 an.

 Programm und Anmeldefax
 

 




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Jeweils zwei Mitglieder des Vorstandes vertreten das Diakonische Werk der EKD e.V. im Rechtsverkehr gemeinsam.
Registergericht:
Amtsgericht Stuttgart, Vereinsregister 3209
USt-IdNr.: DE 147801862

Das Werk wird durch den Vorstand vertreten.
Er besteht aus folgenden Mitgliedern:

Präsident OKR Johannes Stockmeier
(Vorsitzender)

Vizepräsidentin Pfarrerin
Cornelia Füllkrug-Weitzel
(Vorstand Ökumenische Diakonie)

Dr. Jörg A. Kruttschnitt
(Vorstand Wirtschaft und Verwaltung)

Maria Loheide
(Vorstand Sozialpolitik)