| | | | | | | | | | | | | Sehr geehrte Damen und Herren, viel Neues bringt der Frühling - auch auf diakonie.de. Auf den ersten Blick ist dies zwar nicht zu erkennen, aber im Hintergrund läuft die Überarbeitung der Homepage für den Relaunch im Sommer auf Hochtouren. Und auch inhaltlich geht es um einige Veränderungen und Neuerungen in Diakonie und Kirche. Darüberhinaus finden Sie Aktuelles auf diakonie.de und unserer Facebook-Seite www.facebook.com/diakonie. Übrigens suchen wir Praktikanten für unsere Online-Redaktion. Mehr Infos dazu hier. Einen schönen Frühling wünschen Stephan Röger und Ulrike Pape | |

| 
| 
| 
Inhalt dieser Ausgabe | 
| | Aus dem Bundesverband | | | | | | | | | | Diakonie und Welt | | | | | | | | | | Termine | | | | | | | | |
| | | | |
| | 
| Aus dem Bundesverband | | |

| 
| 
| 
| |

| | Ein Jahr Bildungs- und Teilhabepaket: Hilfen kommen bei den Kindern nicht an Die Ergebnisse einer bundesweiten Befragung von über 70 diakonischen Beratungsstellen hat der Diakonie-Bundesverband zum Jahrestag des Inkrafttretens des Bildungs- und Teilhabepakets vorgestellt. "Um Leistungen aus dem Bildungspaket zu erhalten, müssen für ein Kind bis zu acht Einzelanträge bei unterschiedlichen Stellen eingereicht werden. Besonders kinderreiche Familien können die Antragsflut nicht bewältigen und schrecken vor einer Antragsstellung zurück", zieht Maria Loheide, sozialpolitischer Vorstand des Diakonie Bundesverbandes, kritisch Bilanz. Die Diakonie fordert den Gesetzgeber auf, die überbordende Bürokratie beim Bildungs- und Teilhabepaket abzuschaffen.
Meldung und Zusammenfassung: Ein Jahr Bildungs- und Teilhabepaket | |

| 
| 
| 
| |

| | Stellungnahme: Anerkennung der Lebensleistung in der Rentenversicherung Für die Diakonie ist die Verhinderung von Altersarmut ein zentrales sozialpolitisches Ziel. Dies setzt ein neuer Gesetzentwurf nicht um. Die im Gesetzentwurf vorgenommene Problembeschreibung konzentriert sich auf Personen, die lebenslang sozialversichert beschäftigt waren. Diese speziellen Lebenssituationen betreffen nur eine Minderheit der von Armut Bedrohten. Es gibt drängende Problemlagen bei sehr vielen Menschen, die durch eine Diskussion über "Lebensleistung" in der vorgenommenen Weise keiner Lösung näher gebracht werden können und die zu gravierenden Problemen in der Altersvorsorge führen. Darum sollte der Rentendialog fortgesetzt und ein Konzept für eine weitestgehend armutsfeste Alterssicherung entwickelt werden.
Stellungnahme auf diakonie.de | |

| 
| 
| 
| |

| | "Grundrechte der Beschäftigten von Kirchen stärken" Unter dieser Überschrift fand am 26. März eine öffentliche Anhörung im Ausschuss Arbeit und Soziales des Deutschen Bundestages zur Arbeitsrechtssetzung auf dem Dritten Weg statt. Die Diakonie hat dazu eine schrifltiche Stellungnahme vorgelegt. Als Fazit wird darin festgestellt, dass die Diakonie am Dritten Weg als einem dem Wesen und dem Auftrag der evangelischen Kirche entsprechenden Weg zur Arbeitsrechtssetzung festhält. Er ist ein zentrales Element diakonischer Kultur, bei dem trotz aller Reformbedürftigkeit gute Ergebnisse für Mitarbeitende und Einrichtungen erreicht wurden. Über ihre Satzungspflichten sind diakonische Einrichtungen auf die Anwendung kirchlichen Arbeitsrechts verpflichtet. Dadurch wird ein sehr hoher Grad der Tarifbindung erreicht. Andererseits ist nicht zu verkennen, dass Fehlentwicklungen entstanden sind. Dass diese korrigiert werden, zeigen beispielsweise die Rechtssprechung des Kirchengerichtshofes der EKD und die Beschlüsse der EKD-Synode in Magdeburg. Trotzdem sind weitere Schritte notwendig, um das kirchliche Arbeitsrecht weiter zu entwickeln und den Reformprozess fortzusetzen.
Stellungnahme zur Anhörung | |

| 
| 
| 
| |

| | Arbeitsrechtliche Kommission: Neues Rundschreiben Am 12. April wurde ein neues Rundschreiben der Arbeitsrechtlichen Kommission des Diakonischen Werkes der EKD veröffentlicht. Inhalt sind die Eckpunkte der Entgeltrunde 2012, wie sie in der Sitzung am 27. März verhandelt und beschlossen wurden. Danach erhalten die Mitarbeitenden in der Diakonie eine Entgeltsteigerung von 2,9 %. Beschlossen wurde auch eine weitere Stufe für bereits Beschäftigte mit dem Ziel einer stärkeren Fachkräftebindung. Die Einrichtungen der Diakonie profitieren insbesondere von einer Berücksichtigung der Investitionsmittel in der Jahressonderzahlung.
Rundschreiben der ARK.DWEKD vom 12. April 2012 | |

| 
| 
| 
| |

| | Berufsabschlüsse: Neues Gesetz - mit Schwächen Menschen, die ihren Studien- oder Berufsabschluss im Ausland gemacht haben, finden in Deutschland oft keinen entsprechenden Job – trotz allseits beklagtem Fachkräftemangel. Damit nicht noch mehr gut ausgebildete Zuwanderer im Niedriglohnsektor arbeiten müssen, trat am 1. April 2012 das neue Anerkennungsgesetz in Kraft. Die Diakonie sieht dennoch Schwächen. Nach Ansicht der Diakonie wird das neue Gesetz nur zehn Prozent der insgesamt fast drei Millionen erwerbsfähigen Menschen mit ausländischen Berufsabschlüssen weiterhelfen, ihre Berufs- und Studienabschlüsse in Deutschland anerkennen zu lassen. Bereits seit 2010 gibt es beim Diakonischen Werk Hamburg die "Zentrale Anlaufstelle Anerkennung". Dort haben auch die chilenische Sozialarbeiterin Sandra Garcia und der polnische Physiotherapeut Pawel K. Hilfe gefunden. Zusätzlich zu ihrer Fallgeschichte Anerkennung von Berufsabschlüssen: Küchenhelfer mit Diplom gibt es auf diakonie.de eine Übersicht zu den rechtlichen Neuerungen im Detail: Anerkennungsgesetz: Auf einen Blick.
Pressemeldung zum Anerkennungsgesetz | |

| 
| 
| 
| |

| | Zahl des Monats: 10.747 Mal Kinder- und Jugendhilfe In der Diakonie gibt es mehr als 10.000 Angebote und Einrichtungen der Kinder- und Jugendhilfe. Der Jugendmigrationsdienst (JMD) in Berlin-Neukölln, der junge Menschen mit Migrationshintergrund bei der schulischen, beruflichen und sozialen Integration unterstützt, ist eines dieser Angebote. Die jüngste Entwicklung Neuköllns zum Szenebezirk für Studenten und Reisende hat die Arbeit des JMD verändert: "Berlin ist nicht mehr nur als Partystadt interessant, sondern auch als Ort zum Leben", sagt Sozialarbeiterin Martina Kinzel, "Es kommen immer mehr junge Spanier zu uns." Neben Jugendlichen, die aus ihrem Heimatland fliehen mussten und keinen Schulabschluss haben, suchen neuerdings also auch EU-Bürger Hilfe. Meist sind sie gut ausgebildet und suchen in Deutschland Arbeit - zum Beispiel die Spanierin Ines. Warum und wie die 27-Jährige zum JMD in Neukölln kam, ist auf diakonie.de nachzulesen - in der Geschichte zur Zahl des Monats April.
Reportage auf diakonie.de | |
| | 
| Diakonie und Welt | | |

| 
| 
| 
| |

| | Diakonie-Shop: Produkt des Monats Für Brille oder Sonnenbrille, das Brillenputztuch ist ohne Zweifel ein Praktischer Helfer für Sie. Zugleich ist es ein originelles Geschenk. Aus Mikrofaser, einzelverpackt in wiederverschließbarem Polybeutel, Maße: 18 x 15 cm. Violett Art.-Nr.: 619 104 480 Preis: 2,50 EUR (inkl. 19% MwSt. zzgl. Versand) Mit Cartoon-Druck Art.-Nr.: 619 104 490 Preis: 2,50 EUR (inkl. 19% MwSt. zzgl. Versand) Bestellung unter 0711 - 2159-777 oder über den Shop des Zentralen Vertriebs im Internet:
Diakonie-Webshop | |
| | 
| Termine | | |

| 
| 
| 
| |
11.06.2012  | | Fachtag: Elternschaft als Thema der Suchthilfe Viele Menschen mit Suchtproblematik, die sich in Beratungs- und Behandlungsprozessen der Suchthilfe befinden, tragen Verantwortung für Kinder. Sind diese Kinder für längere Zeit einer suchtbelasteten Situation in ihren Familien ausgesetzt, erhöht sich das Risiko, dass sie später in ihrem Leben selbst Sucht- oder andere psychische Störungen entwickeln. Dies ist ein Anlass für einen Fachtag für Fachkräfte (insbesondere Jugend, Erziehung, Bildung), Engagierte aus der Sucht-Selbsthilfe sowie Verantwortliche aus den Bereichen Politik, Verbände, Sozialleistungsträgern, Trägereinrichtungen und Selbsthilfe. Termin: 11. Junii 2012 Ort: Festsaal des Ev. Johannesstiftes, Schönwalder Allee 26/3, 13587 Berlin-Spandau Infos und Anmeldung: bis zum 7. Mai per Mail an gvs@sucht.org oder über die Karte im Info-Flyer: Fachtag: Elternschaft als Thema der Suchthilfe | |

| 
| 
| 
| |
5. Juni 2012  | | Fachtag: Altenarbeit im Gemeinwesen Unsere immer älter werdende Gesellschaft stellt Politik und Zivilgesellschaft, Bund, Länder und Kommunen vor ganz neue Herausforderungen, die kommunale Daseinsvorsorge zu gestalten. Dazu gehört auch eine verlässliche Finanzierung gemeinwesenorientierter Altenarbeit. Die Handreichung des DWEKD "Altenarbeit im Gemeinwesen" zeigt an Hand von guten Praxisbeispielen Wege zu einer verlässlichen Sockelfinanzierung und stellt Regelungen vor, die eine nachhaltige und verlässliche Finanzierung möglich machen. Diese Vorschläge sollen auf einem Fachtag gemeinsam mit Fachleuten der Politik aus Bundes-, Landes- und Kommunalebene, der Diakonie, der Praxis und Engagierten aus der Seniorenarbeit vorgestellt und diskutiert werden. Termin: 5. Juni 2012 Ort: Haus des Militärbischofs in 10623 Berlin, Jebenstrasse 3 Infos und Anmeldung stehen ab Mitte April auf diakonie.de: Veranstaltung: Altenarbeit im Gemeinwesen | |
| 
| | |

| 
| 
| 
| | Weiterempfehlen
Wenn Ihnen der Newsletter gefällt, empfehlen Sie ihn doch weiter. Wichtig
Damit der Diakonie Newsletter in Zukunft zuverlässig in Ihrem Postfach ankommt und nicht durch einen Filter in den Spam-Ordner einsortiert oder gelöscht wird, nehmen Sie bitte die Absenderadresse dieser E-Mail ( roeger@diakonie.de) in Ihr persönliches Adressbuch auf.
| | Abmelden
Falls Sie keine weiteren Newsletter erhalten wollen, können Sie den Bezug hier beenden. Newsletter abbestellen | |  | |  | | Impressum
Diakonisches Werk der Evangelischen Kirche in Deutschland e. V.
Stafflenbergstraße 76
70184 Stuttgart
Jeweils zwei Mitglieder des Vorstandes vertreten das Diakonische Werk der EKD e.V. im Rechtsverkehr gemeinsam.
Registergericht:
Amtsgericht Stuttgart, Vereinsregister 3209
USt-IdNr.: DE 147801862
| |
Das Werk wird durch den Vorstand vertreten.
Er besteht aus folgenden Mitgliedern:
Präsident OKR Johannes Stockmeier
(Vorsitzender)
Vizepräsidentin Pfarrerin
Cornelia Füllkrug-Weitzel
(Vorstand Ökumenische Diakonie)
Dr. Jörg A. Kruttschnitt
(Vorstand Wirtschaft und Verwaltung)
Maria Loheide
(Vorstand Sozialpolitik)
|
| | | | | | | | | |